Damit Holz gut trocknet, sauber brennt und im Kaminofen maximale Wärme abgibt, ist es entscheidend, dass es richtig gestapelt wird. Hier ist eine eindeutige Anleitung:
Basisregeln fürs Holzstapeln
1. Luft ist wichtiger als Sonne
Positioniere dein Holz so, dass Luft von allen Seiten zirkulieren kann. Die Trocknung erfolgt durch den Wind, nicht allein durch die Sonne.
2. Distanz zum Boden
- Paletten
- Kanthölzer oder
- eine Unterlage aus Holz
⇒ Um ein Hochziehen von Feuchtigkeit zu vermeiden, sollte der Abstand zum Boden mindestens 10–15 cm betragen.
3. Stapeln Sie nicht direkt an der Wand
Halten Sie 5–10 cm Abstand zur Hauswand, um zu verhindern, dass sich Feuchtigkeit staut und Schimmel entsteht.
Die korrekte Stapeltechnik
Option 1: Traditioneller Reihenstapel
- Scheite nebeneinander mit der Schnittseite nach außen
- so gleichmäßig wie möglich stapeln
- leicht nach hinten geneigt (für Stabilität)
Variante 2: Kreuzstapel (äußerst stabil)
- Abwechselnd quer anordnen (ähnlich einem JengaTurm)
- perfekt für freistehende Stapel
Variante 3: Rundstapel (Holzmiete)
- stapelnd in Form eines Kreises
- besteht innen häufig aus losem Holz
- optisch ansprechend und trocknet gut, sofern es richtig gemacht wird
Regenschutz
- Nur oben abdecken (z. B. mit einer Plane oder Blech)
- Seiten offen lassen → sonst besteht Schimmelgefahr
- Dachüberstand ist ideal
Zeit bis zum Trocknen
Das ist von der Holzart abhängig:
Weichholz (Fichte, Kiefer): etwa 1 Jahr
Hartholz (Buche, Eiche): 1,5–2 Jahre
⇒ Ziel: Restfeuchte von unter 20 %
Idealer Standort
- sonnig
- windoffen
- nicht im Schatten eines dichten Waldes
Häufige Fehler
- Holz unmittelbar auf dem Boden lagern
- vollständig mit Folie umwickeln
- zu nah übereinanderlegen (keine Luftzufuhr!)
- frisches und abgelagertes Holz vermengen