Für Kaminöfen sind insbesondere harte, trockene Laubhölzer geeignet, da sie einen hohen Heizwert besitzen und gleichmäßig und sauber verbrennen.
→ Ausgezeichnet geeignet:
- Buche: Ein Heizklassiker – hoher Heizwert, lange Glutphase, geringe Funkenbildung
- Eiche: Hohe Energieeffizienz, langsames Brennen, gute Glut (muss gut getrocknet sein)
- Esche: Vergleichbar mit Buche, leicht anzuzünden und bietet konstante Wärme
- Ahorn: Abbrand ohne Verunreinigungen, Heizwert ist empfehlenswert
→ Auch gut geeignet:
- Birke: Brennt zügig und wohltuend, selbst mit Rinde (angenehmer Duft), jedoch mit geringerem Heizwert
- Obstholz (Apfel, Kirsche, Birne): Hervorragendes, heiß brennendes Holz, oft mit Aroma
→ Entweder nicht geeignet oder nur bedingt:
- Nadelholz (Fichte, Kiefer, Tanne): Brennt rasch und ist harzreich → verstärkt Funkenflug und Rußbildung, eignet sich eher zum Anzünden
- Weiches Holz: niedriger Heizwert, schneller Abbrand
→ Essentieller Aspekt: Holzfeuchte
Unabhängig von der Holzart:
- maximal 15–20 % Restfeuchte
- idealerweise mindestens 1,5 bis 2 Jahre trocken gelagert
Sonst ergibt sich:
- unzureichende Effektivität
- hohe Rauch und Rußemissionen
- Risiko der Kaminversottung
Zusammenfassend gesagt:
► Die besten Allrounder für Kaminöfen sind Buche und Eiche
► Obstholz und Birke sind sinnvolle Ergänzungen
► Nadelholz nur in Maßen oder zum Entzünden verwenden