Kaminöfen müssen regelmäßig gewartet werden, was über das gelegentliche Entleeren der Asche hinausgeht. Regelmäßige Wartung gewährleistet Sicherheit, Effizienz und eine lange Lebensdauer.
Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Aspekte:
1. Asche beseitigen
Aschekasten regelmäßig entleeren (1–2 Mal pro Woche im Winter, je nach Nutzung). Dünne Ascheschichten können verbleiben, da sie isolierend wirken und die Verbrennung verbessern.
2. Brennraum säubern
Ruß und Rückstände von den Innenseiten der Wände beseitigen. Schamottsteine (feuerfeste Innenverkleidung) auf Risse untersuchen.
3. Sichtscheibe reinigen
Mit speziellem Ofenglasreiniger oder feuchtem Zeitungspapier und Asche säubern. Eine starke Verrußung weist häufig auf eine falsche Verbrennung (z. B. Holz mit zu hohem Feuchtigkeitsgehalt) hin.
4. Zuführung von Luft und Abdichtungen kontrollieren
Türdichtungen auf Abnutzung überprüfen (Papier-Test: Wenn ein Blatt nicht mehr fest klemmt, ist die Dichtung undicht). Luftregler sollten sich leicht bedienen lassen.
5. Reinigung des Rauchrohrs
Rauchrohre sollten mindestens einmal pro Heizsaison von Ruß gereinigt werden. Bei intensiver Nutzung ist eine häufigere Reinigung ratsam.
6. Besuch des Schornsteinfegers
Pflicht in Deutschland: Der Schornsteinfeger kontrolliert und säubert den Schornstein regelmäßig. Die Frequenz variiert je nach Ofentyp und Nutzung (in der Regel 1–3 Mal pro Jahr).
7. Qualität des Brennstoffs berücksichtigen
Nur unbehandeltes Holz ohne Feuchtigkeit benutzen (Restfeuchte < 20 %). Keinen Müll oder lackiertes Holz verbrennen.
8. Generelle Kontrolle
Den Ofen auf Risse, Verformungen oder Rost untersuchen. Bei Unsicherheiten besser einen Fachbetrieb konsultieren.
► Tipp: Ein Kaminofen, der gut gewartet wird, verbraucht weniger Holz, heizt effizienter und erzeugt deutlich weniger Schadstoffe.