Das Verbrennen von feuchtem Holz in deinem Kaminofen ist aus verschiedenen Gründen keine gute Idee – es schadet dir, dem Ofen und der Umwelt:

1. Unzureichendere Verbrennung 
Holz, dessen Restfeuchte über 20 % liegt, muss zunächst das enthaltene Wasser verdampfen. Dafür wird Energie benötigt – diese steht dann als Heizleistung nicht zur Verfügung.
-> Resultat: weniger Wärme, mehr Rauch.

2. Höhere Schadstoffkonzentration
Holz mit Feuchtigkeit brennt unvollkommen. Dadurch entsteht eine größere Menge an Schadstoffen wie Feinstaub und Kohlenmonoxid. Das ist schädlich für die Luft und kann gesundheitliche Schäden verursachen.

3. Schwarze Verfärbungen und Depositionsphänomene
Im
Ofen und im Schornstein lagern sich Teer und Ruß ab, da die Verbrennung unvollständig ist. Dies kann auf lange Sicht zu einem Kaminbrand führen, der ein gravierendes Sicherheitsrisiko darstellt.

4. Beschädigung des
Ofens
Durch die zusätzlichen Ablagerungen und die niedrigeren Temperaturen während der Verbrennung können Bauteile schneller abnutzen oder beschädigt werden.

5. Gesetzliche Vorgaben
In Deutschland legt die 1. BImSchV (BundesImmissionsschutzverordnung) fest, dass Brennholz ausreichend trocken sein muss (maximal etwa 25 % Feuchtigkeit, empfohlen sind Werte unter 20 %).

Zusammenfassend:
Trockenes Holz = wirksam, sauber, gefahrlos
Holz mit Feuchtigkeit = ineffizient, schmutzig, riskant

Tipp: Lagere Holz für mindestens 1–2 Jahre an einem gut belüfteten Ort und schütze es vor Regen. Mit einem Holzfeuchtemessgerät kannst du dich absichern.